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Dieser Artikel ist am 15.03.2012 in der Südwest Presse erschienen.

Ein Fest für den Doku-Film




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Die Geschwister Hassan, Lial und Maradona sind leidenschaftliche Hip-Hopper und sollen in den Libanon abgeschoben werden: Der Film Neukölln Unlimited macht den Auftakt zu den 1. Geislinger Doku-Film-Tagen. , Bild: Südwest Presse

Vier Filme - vier Abende - vier Orte: Am kommenden Mittwoch beginnen die 1. Geislinger Doku-Film-Tage. Damit wird zum ersten Mal in Geislingen dem Genre Dokumentarfilm eine eigene Plattform geboten: ein kleines, feines Filmfestival.

Mit den 1. Geislinger DokuFilmTagen hat das Geislinger Literaturnetzwerk ein Novum geschaffen. Mit dieser Veranstaltung wird zum ersten Mal in Geislingen dem Genre Dokumentarfilm eine eigene Plattform geboten: ein kleines, feines Filmfestival. Das Geislinger Literaturnetzwerk, der noch sehr junge Förderverein der Stadtbücherei Geislingen, hat es geschafft, ein interessantes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Jeder dieser Filme will inspirieren, jeder zeigt Menschen, die unter schwierigen Umständen ihr Leben meistern, etwas aus sich und ihren Fähigkeiten machen. Jeder Film regt an: zum Hinschauen, zum Diskutieren, zum Nachdenken.

21. März: Neukölln Unlimited, Gloria Kino Geislingen, Beginn: 19.30 Uhr: Der mit dem Gläsernen Bären ausgezeichnete Film "Neukölln Unlimited" eröffnet die 1. Geislinger Doku-Film-Tage. Mit seiner im Hip-Hop-Milieu angesiedelten und hochaktuellen Story von drei libanesischen Geschwistern, die von der Abschiebung bedroht sind, spricht dieser Film auch und besonders das jüngere Publikum an.

22. März: Im Rhythmus der Stille, Rätsche im Schlachthof Geislingen, Beginn: 19.30 Uhr. Ein poetisches Portrait ist der Film "Im Rhythmus der Stille". Er erzählt die außergewöhnliche Biografie einer jungen gehörlosen Tänzerin.

23. März: Der Apfelmann, Schubart-Saal im Mehrgenerationenhaus in Geislingen, Beginn: 19.30 Uhr: "Der Apfelmann" zeigt den Lebensweg eines 86-jährigen Obstbauern, der sich mit den Schatten seiner Kindheit und Jugend im Dritten Reich sowie mit dem Altwerden auseinandersetzt. Dabei verliert er nie seine Lebenslust und seinen Humor.

24. März: Theodor Storm - so komme, was da kommen mag, Stadtbücherei Geislingen, Beginn: 19.30 Uhr. Die 1. Geislinger DokuFilmTage schließen mit einem Porträtfilm über den Dichter und Denker Theodor Storm. Die Begegnung einer Literaturstudentin mit seinem Leben und Werk macht des Dichters zeitlose Suche nach Liebe, Wahrhaftigkeit und Lebenssinn in einer modernen Bildsprache einem jüngeren Publikum zugänglich.

Nach jedem Screening wird das Publikum Gelegenheit haben, mit den Filmemachern die angesprochenen Themen ihrer jeweiligen Filme zu erörtern und zu hinterfragen. Nur mithilfe von Spenden und Sponsoren ist es möglich, diese vier sehr unterschiedlichen Filme zu zeigen. Die Geislinger Doku-Film-Tage werden im Rahmen des lokalen Aktionsplans der Stadt Geislingen an der Steige und des Bundesprogramms "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" gefördert.

Info www.verstaendnis-geislingen.de/dokufilmtage

Autor des Artikels

Südwest Presse
http://www.swp.de/goeppingen/lokales/mittleres_filstal/Ein-Fest-fuer-den-Doku-Film;art5777,1378818

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