Wegen AfD Wahlkampfveranstaltung im Kapellmühlsaal - Demonstration gegen Rechts

Artikel Information

Autor
[[regio-portal.wiki]]
Aufrufe
1.772
Kommentare
2
Letztes Update

Mehr in Politisches

Mehr von [[regio-portal.wiki]]

Teile diesen Artikel

Nachdem es laut Aussage der Stadtverwaltung keine rechtliche Möglichkeit gibt. die Wahlkampfveranstaltung des AfD zu verhindern wurde von Julian Beier, Landtagswahlkandidat der Piratenpartei im Wahlkreis 10, rechtzeitig eine Demonstration gegen diese Veranstaltung beim Ordnungsamt angemeldet.

Unterstützt wird diese Kundgebung durch zahlreiche Geislinger Verbände, Vereine und Organisationen, unter anderem von den Grünen, der SPD, der Freien Wähler, der Alevitischen Gemeinde Geislingen e.V. und vielen mehr (siehe Info-Plakat).

Die genehmigte Kundgebung mit dem Moto "Keine Basis für rechte Hetze - gegen die Wahlkampfveranstaltung der AfD im Kapellühlsaal" beginnt um 18.00 Uhr und findet im Bereich des Sonnen Centers statt,

Der offizielle Aufruf des Geislinger Bündnis gegen Rassismus und Gewalt dazu:

"Die AfD bestätigt durch ihre Verhalten Rechtsradikale in ihrem Irrglauben und unterstützt dadurch ein Klima, in dem Flüchtlingsunterkünfte angezündet sowie Hilfesuchende bedroht und gefährdet werden.

Nach ihrer Spaltung hat sich die AfD weiter nach rechts radikalisiert: Sie zeigt kaum Berührungsängste vor der Zusammenarbeit mit offen auftretenden Nazis und trägt damit dazu bei eine rassistische Bewegung aufzubauen und zu institutionalisieren.

Am Donnerstag, den 11. Februar, lädt die AfD zu einer Veranstaltung, unter dem Motto „Für Bildung, Freiheit und Rechtsstaat“, in den Kapellmühlsaal in der MAG ein.

Als Redner ist u.a. Björn Höcke, Fraktionsvorsitzender der AfD im Thüringer Landtag und Vorsitzender des Landesverbandes in Thüringen, angekündigt, der schon öfters mit menschenverachtenden Aussagen auffällig wurde und beispielsweise von einem "afrikanischen Ausbreitungstyp" und einem "Bevölkerungsüberschuss" in Afrika fabulierte - dies hatte auch schon mehrere Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung gegen ihn zur Folge.

Der rechten AfD-Hetze gegen Flüchtlinge, Muslime, Ausländer*innen, Migrant*innen und anderen Minderheiten wurde viel zu lange nahezu tatenlos zugesehen. Es ist an uns, sich einer weiteren Zuspitzung der rassistischen Zustände entgegenzustellen und praktische Solidarität mit den Geflüchteten zu üben.

Wir sagen daher: Rassistischer AfD-Hetze keinen Raum geben! Gemeinsam rufen wir, ein breites Bündnis von Parteien und Organisationen, deshalb alle Geislinger dazu auf, sich am Donnerstag, den 11.02.2016, ab 18.00 Uhr am Protest gegen Rassismus in der Fußgängerzone (vor dem Sonnecenter) zu beteiligen!

In einer bunten und multikulturellen Stadt wie Geislingen ist kein Platz für das Gedankengut der AfD."
Über den Autor
[[regio-portal.wiki]]
Das [[regio-portal.wiki]] ist eine Community-Website für den Großraum Geislingen und die Region Stuttgart / Ulm
----
Schicken Sie ihre Pressemeldungen/Informationen (bitte mit Bild) gerne an: info@stadtwiki-geislingen.de

Kommentare

"Hetze gegen Flüchtlinge, Muslime, Ausländer, Migrant und anderen Minderheiten" ist eine ziemlich gewagte Aussage, wenn man daran denkt, dass wir selber auch Muslime, Ausländer, Behinderte, Homosexuelle etc. in unseren eigenen Reihen haben.
Wer einmal bei einer meiner Veranstaltungen war, weiß genau, dass ich in Flüchtlingen nicht das Problem sehe. Das Problem ist die Politik, welche übrigens viele Menschen erst zu Flüchtlingen macht. Außerdem sollten wir endlich lernen, zu untertrennen, wer Flüchtling ist und wer Asylbewerber. Kein Wunder wird so rechtes Gedankengut gefördert, wenn man immer alle in einen Topf wirft.
Es entssetzt mich, wenn ich sehe, was die heutige Politik unter "Nächstenliebe" und "Hilfe" versteht. Für mich ist Flüchtlingen nicht damit geholfen, wenn Sie eng auf eng zusammengepfercht werden ohne Perspektive.
 
"Hetze gegen Flüchtlinge, Muslime, Ausländer, Migrant und anderen Minderheiten" ist eine ziemlich gewagte Aussage, wenn man daran denkt, dass wir selber auch Muslime, Ausländer, Behinderte, Homosexuelle etc. in unseren eigenen Reihen haben.
Wer einmal bei einer meiner Veranstaltungen war, weiß genau, dass ich in Flüchtlingen nicht das Problem sehe. Das Problem ist die Politik, welche übrigens viele Menschen erst zu Flüchtlingen macht. Außerdem sollten wir endlich lernen, zu untertrennen, wer Flüchtling ist und wer Asylbewerber. Kein Wunder wird so rechtes Gedankengut gefördert, wenn man immer alle in einen Topf wirft.
Es entssetzt mich, wenn ich sehe, was die heutige Politik unter "Nächstenliebe" und "Hilfe" versteht. Für mich ist Flüchtlingen nicht damit geholfen, wenn Sie eng auf eng zusammengepfercht werden ohne Perspektive.
Sehr geehrter Herr Fiechtner,
schön, dass sie den Weg ins Regio-Wiki gefunden haben. Diverse Aussagen von z.B. Herrn Höcke und Frau Petry machen es schwierig die AfD nicht mit rechtem Gedankengut in Verbindung zu bringen. Gerne können sie aber ihre politischen Ziele und Vorhaben klar stellen, in dem sie z.B. die ihnen gestellten Fragen zur Landtagswahl am 13. März beantworten.