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Die Mehrkosten betragen unterm Strich 13.000 Euro pro Jahr, weil Ausgaben für vorübergehend beschäftigte Honorarkräfte wegfallen. Dafür gab die Stadt zuletzt 31.000 bis 36.000 Euro im Jahr aus. Doch sei es immer schwieriger, qualifizierte Vertretungskräfte zu finden, argumentierten auch OB Frank Dehmer und Jonica Sperling, die bei der Stadt für die Kindergärten zuständig ist.

Dass dem am besten mit einer dauerhaften Stelle für Springer abgeholfen werden kann, leuchtete allen Stadträten ein. Doch reicht nicht ein 75-Prozent-Deputat, das dann kostenneutral wäre, wandte Dr. Karin Eckert im Namen der CDU-Fraktion ein. Zumal die Stadtverwaltung selber plane, das beantragte 100-Prozent-Deputat auf drei oder vier Leute zu verteilen. Dr. Eckert meinte, die Stadt müsse angesichts hoher Ausgaben für Schulsanierungen und einbrechender Gewerbesteuer sparen. Demgegenüber verwiesen Thomas Reiff (SPD) und Holger Schrag (GAL) darauf, dass fachliche Qualität und Verlässlichkeit nötig seien. Bei Gegenstimmen der CDU-Stadträte stimmten die drei anderen Fraktionen und der OB für ein 100-Prozent-Deputat.