Originalautor
PM Stadt Geislingen
[FLOAT_RIGHT]
Geislingen_Logo_Claim.png
[/FLOAT_RIGHT] Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer traf sich am vergangenen Dienstag zum Kennenlerngespräch mit Geislingens OB Frank Dehmer, bei dem sich beide zu den aktuellen Themen in der Stadt Geislingen wie der Weiterbau der B10, den städtischen Haushaushalt sowie die allgemeine Entwicklung Geislingens austauschen konnten. Im Gepäck hatte Reimer einen Bewilligungsbescheid für Kommunalinvestitionen in der Fünf-Täler Stadt über einen Betrag von 590.000 Euro.

Antrittsbesuch RP Reimer.jpg Bei ihrem Rundgang durch die Obere Stadt besichtigten RP Reimer und OB Frank Dehmer die Räume des Alten Zolls vor Ort. „Die Bewilligung der Mittel für den „Alten Zoll“ hilft der Stadt Geislingen nicht nur bei der Sanierung und dem Umbau des Gebäudes zu einem Bürgerhaus, sondern auch dabei, die historische Bausubstanz der Geislinger Altstadt zu bewahren“, betonte Regierungspräsident Reimer. „In Kombination mit anderen Förderprogrammen kann die Realisierung solcher Projekte wie die Maßnahme „Alter Zoll“ gelingen, um Geislingen fit für die Zukunft zu machen“, so Reimer. OB Frank Dehmer bedankte sich für diese Unterstützung aus diesem Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz (DSP).

Die Stadt Geislingen erhält Investitionshilfen aus dem Ausgleichsstock für finanzschwache Kommunen in Höhe von 590.000 Euro. Diese sind für die Sanierung und den Umbau des stadtgeschichtlich bedeutenden Gebäudes „Alter Zoll“ zum Bürgerhaus vorgesehen. Das Gebäude soll künftig vollständig öffentlich genutzt werden soll. Teile der bislang an anderer Stelle untergebrachten Stadtverwaltung sollen dort nach der Sanierung untergebracht werden. Die Sanierung des „Alten Zoll“ ist Teil der städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme „Altstadtrand“, für welche der Bewilligungszeitraum noch bis 2020 läuft und in deren Rahmen die Stadt verschiedene Projekte umsetzen möchte. Bereits im Juni erhielt die Stadt Geislingen Zuwendungen zur energetischen Sanierung des „Alten Rathauses“, gegenüber des „Alten Zoll“ gelegen, nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG) des Bundes in Höhe von rund 776.500 Euro.

Die Gesamtkosten der Maßnahme „Alter Zoll“ betragen 4,32 Millionen Euro, zusätzliche Fördermittel aus dem Bereich der Denkmalpflege ergänzen die gewährte Ausgleichsstockförderung.